Vorlesungen, Workshops & Fortbildungen

Vorträge / Vorlesungen
18.03.2026 – Borreliose: Basis-Seminar
Fortbildung für Ärzte und Therapeuten, 3 CME-Punkte gem. Fortbildungsordnung der Bundesärztekammer (BÄK) beantragt
Die Borreliose ist die häufigste vektorübertragene Infektionskrankheit in Europa und den USA – mit rund 1 Million geschätzten Neuinfektionen jährlich allein in Deutschland. Gleichzeitig ist sie eine der am meisten unterschätzten Erkrankungen, was Diagnostik und therapeutische Komplexität betrifft. Fehl- oder Spätdiagnosen führen nicht selten zu chronischen Verläufen und einem hohen Leidensdruck bei Betroffenen. Dieses Seminar bietet eine fundierte Einführung in die sichere Diagnostik, wirksame Therapiestrategien und die Rolle der Arzneipflanzen-Therapie im klinischen Alltag.
Schwerpunkte des Seminars:
- Häufige Irrtümer und Fehleinschätzungen: Was über Borreliose bekannt ist – und was oft übersehen wird
- Diagnostik: Reicht die Serologie? Welche diagnostischen Verfahren helfen tatsächlich weiter?
- Borreliose, eine stadienabhängige Erkrankung: Bedeutung für die Therapiestrategie
- Einsatz wirksamer Arzneipflanzen: Was hat sich bewährt?
- Antibiotikatherapie: Wann ist sie indiziert, wie lässt sie sich sinnvoll kombinieren?
- Praxisnahe Therapieempfehlungen für die unterschiedlichen Erkrankungsstadien
- Behandlungsverlauf objektiv beurteilen: Laborparameter und klinische Indikatoren
Nutzen für Ihre Praxis:
- Klar strukturierter Überblick über Grundlagen, Diagnostik und Behandlung der Borreliose
- Sicherheit im Umgang mit typischen Krankheitsverläufen und möglichen Komplikationen
- Konkrete Therapieansätze, direkt anwendbar im Praxisalltag
- Integration von Arzneipflanzen auf wissenschaftlicher Grundlage
- Offener Austausch und individuelle Fallbesprechungen in der Fragerunde mit Imbiss
Veranstalter: Labor Susa, Anmeldung erbeten
Uhrzeit: 18:00 – 20:30 Uhr
Referentin: Dr. med. Lydia Reutter
Ort: Laborarztpraxis PD Dr. med. Milorad Susa, Einsteinstraße 59, 89077 Ulm
Kosten: kostenfrei
09.04.2026 – Borreliose als Berufserkrankung: Erkennung und Behandlung
Vortrag für Landwirte und naturnahe Berufe
Angesichts über 1 Million Neuinfektionen jährlich, besonders unter Personen in naturnahen Berufen wie Landwirten und Gärtnern, veranstalten wir eine spezielle Fortbildung zur Borreliose – der häufigsten Berufserkrankung in dieser Branche. Mit durchschnittlich vier Zecken pro Quadratmeter auf Agrarflächen, von denen jede vierte Borrelien in sich trägt, ist das Risiko einer Infektion erheblich. Viele Betroffene wissen jedoch nichts von ihrer Erkrankung und erhalten keine adäquate Therapie. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenden Aufklärung und effektiver Präventions- und Behandlungsmaßnahmen.
Schwerpunkte des Vortrags:
• Anerkennung einer Borreliose als Berufserkrankung: Prozesse und Kriterien für die Meldung.
• Erkennung der Borreliose: Symptome und Anzeichen, die nicht ignoriert werden sollten.
• Erforderliche Diagnostik: Warum erweiterte Untersuchungen notwendig sind.
• Grenzen der Standard-Antibiotika-Therapie: Warum sie oft nicht ausreicht.
• Chronische Borreliose: Ist sie heilbar? Wissenschaftliche Daten und Fakten.
• Bewährte Therapien: Einblick in die effektivsten Behandlungsmethoden.
• Arzneipflanzen: Welche Rollen spielen sie in der Therapie?
• Prophylaxe: Strategien zur Minimierung des Infektionsrisikos.
• Eine interaktive Fragerunde mit der Referentin, die Ihnen die Möglichkeit bietet, spezifische Fragen zu erörtern.
Ziel ist es, das Bewusstsein für die Risiken einer Borreliose-Infektion zu schärfen und umfassendes Wissen über Präventionsmaßnahmen, Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten zu vermitteln. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich durch die neuesten Erkenntnisse in der Borreliose-Prävention und -Behandlung zu schützen.
Veranstalter: Bioland e.V.
Ort: Die Mostbrüder GmbH, Beim Harter Kirchle 7, 72160 Horb am Neckar – Heiligenstadt Harter
Uhrzeit: 19.00 – 20.30 Uhr
Referentin: Dr. med. Lydia Reutter
Kosten: kostenfrei
02.05.2026: Koinfektionen der Borreliose
Seminar für Ärzte, Therapeuten und Interessierte
Borreliose ist gefürchtet und bekannt – doch oft bleibt sie nur die Spitze des Eisbergs. In der Regel handelt es sich um eine Mischinfektion, bei der Co-Infektionen wie Yersinien, Chlamydien, Mykoplasmen, Bartonellen, Rickettsien und viele weitere Bakterien, Viren und Parasiten eine zentrale Rolle spielen. Diese Erreger bleiben oft unentdeckt, obwohl sie die Therapie maßgeblich beeinflussen und ebenso schwierig zu behandeln sind wie die Borreliose selbst.
Jede zusätzliche Infektion erschwert den Behandlungserfolg. Doch wie stellt man eine präzise Diagnose und setzt eine wirksame Therapie bei solch komplexen Multiinfektionssyndromen um?
Erfahren Sie praxisnahes Wissen von Dr. med. Lydia Reutter, Fachärztin für Allgemeinmedizin mit jahrzehntelanger Erfahrung auf diesem Gebiet.
Schwerpunkte des Seminars:
• Welche Diagnostik ist wirklich sinnvoll?
• Effektive therapeutische Ansätze: Chemisch-pharmazeutische Antibiotika oder Arzneipflanzen – oder eine Kombination?
• Die Rolle der Ernährung: Warum sie den Unterschied machen kann.
• Was sollte man über den Einsatz von immunsupprimierenden Medikamenten wissen?
• Adjuvante Therapie: Was hat sich bewährt?
• Wie lassen sich Symptome und Laborwerte als Indikatoren für den Behandlungserfolg nutzen?
• Interaktive Fragerunde: Stellen Sie Ihre persönlichen Fragen direkt an die Referentin.
Veranstalter: Borreliose- und FSME-Bund Deutschland
Ort: Leonardo Hotel, Langenmantelstraße 31, 86153 Augsburg
Uhrzeit: 16:30 – 17:15 Uhr
Referentin: Dr. med. Lydia Reutter
Kosten: kostenfrei
Online Kompakt-Seminare
Vorankündigung Frühjahr 2026 Borreliose als Berufserkrankung: Erkennung und Behandlung
Online-Fortbildung für Förster, Jäger, Gärtner, Landwirte, Schäfer und naturnahe Berufe
Angesichts über 1 Million Neuinfektionen jährlich, besonders unter Personen in naturnahen Berufen wie Landwirten und Gärtnern, veranstalten wir eine spezielle Fortbildung zur Borreliose – der häufigsten Berufserkrankung in dieser Branche. Mit durchschnittlich vier Zecken pro Quadratmeter auf Agrarflächen, von denen jede vierte Borrelien in sich trägt, ist das Risiko einer Infektion erheblich. Viele Betroffene wissen jedoch nichts von ihrer Erkrankung und erhalten keine adäquate Therapie. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenden Aufklärung und effektiver Präventions- und Behandlungsmaßnahmen.
Schwerpunkte der Fortbildung:
• Anerkennung einer Borreliose als Berufserkrankung: Prozesse und Kriterien für die Meldung.
• Erkennung der Borreliose: Symptome und Anzeichen, die nicht ignoriert werden sollten.
• Erforderliche Diagnostik: Warum erweiterte Untersuchungen notwendig sind.
• Grenzen der Standard-Antibiotika-Therapie: Warum sie oft nicht ausreicht.
• Chronische Borreliose: Ist sie heilbar? Wissenschaftliche Daten und Fakten.
• Bewährte Therapien: Einblick in die effektivsten Behandlungsmethoden.
• Arzneipflanzen: Welche Rollen spielen sie in der Therapie?
• Prophylaxe: Strategien zur Minimierung des Infektionsrisikos.
• Eine interaktive Fragerunde mit der Referentin, die Ihnen die Möglichkeit bietet, spezifische Fragen zu erörtern.
Ziel ist es, das Bewusstsein für die Risiken einer Borreliose-Infektion zu schärfen und umfassendes Wissen über Präventionsmaßnahmen, Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten zu vermitteln. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich durch die neuesten Erkenntnisse in der Borreliose-Prävention und -Behandlung zu schützen.
Veranstalter: Bioland e.V.
Termin: wird noch bekannt gegeben
Uhrzeit: 19.00 – 20.30 Uhr
Teams-Meeting beitreten über: wird noch bekanntgegeben
Meeting ID: wird noch bekanntgegeben
Kenncode: wird noch bekanntgegeben
Referentin: Dr. med. Lydia Reutter
Kosten: kostenfrei
Exkursionen / Outdoor-Workshops
13.06.2026 Lehrgartenführung – Arzneipflanzen mit allen Sinnen erleben
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Arzneipflanzen: vom biologischen Anbau über die wirkstoffschonende Verarbeitung bis hin zur therapeutischen Anwendung. Das Seminar führt durch die Amarys-Lehrgärten und beinhaltet einen spannenden Vortrag über die Traditionelle Arzneipflanzenheilkunde.
Seminarschwerpunkte:
- Jahrtausendelange Erfahrung: die Traditionelle Medizin Europas
- Traditionelle Arzneipflanzen-Therapie: unter welchen Bedingungen wirken Arzneipflanzen effektiver als moderne chemisch-pharmazeutische Arzneimittel oder industrielle Phytotherapeutika?
- Praktische Tipps: Arzneipflanzen im eigenen Garten kultivieren, ernten und verarbeiten
Eine ideale Gelegenheit, mehr über Arzneipflanzen zu erfahren und praxisorientierte Kenntnisse zu gewinnen!
Ort: Amarys, An der Halde 24, 89081 Ulm
Uhrzeit: 15.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Dr. med. Lydia Reutter
Kosten: kostenfrei
Anmeldungen für Workshops bitte unter: akademie@amarys.de. Nach Eingang Ihrer Anmeldung prüfen wir die Verfügbarkeit und bestätigen Ihnen den Termin.
Einfache Anmeldung per Online-Formular:

